Revolvierende Kreditkarten: Vorsicht vor Schuldenfalle
Düsseldorf (dpa/tmn) - Kreditkarten mit sogenannter Revolving-Funktion können ahnungslose Kunden in die Schuldenfalle treiben. Davor warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Düsseldorf (dpa/tmn) - Kreditkarten mit sogenannter Revolving-Funktion können ahnungslose Kunden in die Schuldenfalle treiben. Davor warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Diese Karten sind - ähnlich wie ein Girokonto - mit einem Dispokredit ausgestattet: Der Kunde erhält einen bestimmten Kreditrahmen und kann diesen monatlich zurückzahlen. Doch für den Kauf auf Pump seien bei den verschiedenen Banken oft bis zu 20 Prozent Zins fällig, teilt die Verbraucherzentrale NRW mit.
Für die Kartenbesitzer komme erschwerend hinzu, dass sie selbst aktiv werden müssen, wenn sie den Kredit nicht untergeschoben bekommen wollen. Einige Kreditinstitute buchten den monatlichen Abrechnungsbetrag nicht per Lastschrift ab, sondern nur wahlweise fünf oder zehn Prozent. «Die Banken bauen auf die Unkenntnis und Trägheit der Kunden, die nicht jeden Monat aktiv das Kreditkonto ausgleichen, um hohe Zinsen zu vermeiden», warnt der Jurist Hartmut Strubbe von der Verbraucherzentrale NRW.
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